In 5 Tagen zum eigenen IoT-Fahrzeug: Wie Azubis Technik wirklich begreifen
- 29. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Technische Ausbildung kämpft an zwei Fronten. Auf der einen Seite fehlt der Nachwuchs. Auf der anderen Seite langweilt klassischer Theorieunterricht genau die jungen Menschen, die man gewinnen will. Wer schon einmal vor einer Gruppe Azubis stand, kennt den Moment, in dem die Aufmerksamkeit abreißt. Frontalunterricht über Toleranzen, Werkstoffe und Schaltpläne erzeugt selten Begeisterung.
Design & Make dreht diesen Ablauf um. Statt mit Theorie zu beginnen, starten Azubis mit einem Ziel, das sie sofort verstehen: ein Fahrzeug bauen, das fährt. Am Ende steht der Mecanum Rover, ein kleines IoT-Fahrzeug, das sich per Smartphone in jede Richtung steuern lässt. Seitwärts, auf der Stelle, diagonal. Das Besondere: Es hat keine klassische Lenkung. Genau diese Frage, warum das Fahrzeug trotzdem überall hinfährt, zieht die Azubis in das Projekt hinein.
Fünf Technologien in einem Projekt
In fünf Tagen durchlaufen die Teilnehmer den kompletten Weg von der Idee zum fertigen Produkt:
CAD: Die Azubis konstruieren die Bauteile in Autodesk Fusion.
3D-Druck: Sie drucken die konstruierten Teile selbst aus.
Elektronik: Sie löten die Komponenten und verkabeln den Antrieb.
Programmierung: Sie schreiben die Steuerung für die vier Mecanum-Räder.
IoT: Sie verbinden das Fahrzeug mit dem Smartphone und steuern es live.
Jede dieser Disziplinen wird in der Ausbildung oft einzeln unterrichtet. Im Projekt greifen sie ineinander. Die Azubis erleben, warum eine saubere Konstruktion das Löten erleichtert und warum ein Fehler im Code das ganze Fahrzeug stehen lässt. Sie lernen Technik nicht als Liste von Fächern, sondern als zusammenhängenden Prozess.
Kein Vorwissen nötig, kein Mehraufwand für das Ausbildungsteam
Der häufigste Einwand gegen ein solches Projekt lautet: Das müssen wir erst selbst aufbauen. Bei Design & Make ist das nicht der Fall.
Ein KI-Mentor begleitet jede Phase. Er erklärt Schritte, beantwortet Fragen und führt die Azubis durch Konstruktion, Druck, Elektronik und Code. Die Ausbilderin oder der Ausbilder leitet, muss aber nicht jede Technologie selbst im Detail beherrschen.
Dazu kommt der Full-Service. Stern Didactic bringt Leihgeräte, Material und Lizenzen mit. Ein Workshop bereitet das Ausbildungsteam vor. Sie buchen ein fertiges Projekt, kein monatelanges Eigenentwicklungs-Vorhaben.
Warum das bei jungen Menschen funktioniert
Was bei Azubis hängen bleibt, ist selten das Tafelbild. Es ist der Moment, in dem das eigene Fahrzeug das erste Mal fährt. Dieses Erfolgserlebnis ist greifbar, teilbar und entsteht durch eigene Arbeit. Aus "Ich verstehe das nicht" wird "Das habe ich gebaut".
Genau dieser Stolz ist der Hebel, den die technische Ausbildung braucht. Er macht aus einem Pflichtfach ein Projekt, von dem Azubis erzählen, auch außerhalb der Werkstatt.
Für wen Design & Make geeignet ist
Das Projekt richtet sich an Ausbilder, Lehrkräfte und Ausbildungsleiter an Berufsschulen, in Ausbildungsbetrieben, Ausbildungszentren und Hochschulen. Es passt für eine Projektwoche, für die Grundausbildung in Metall, Elektro und Mechatronik und für alle, die ihren Azubis moderne, praxisnahe Technik zeigen wollen.
Geprüft und im Einsatz
Design & Make ist kein Versuchsballon:
Stern Didactic ist Autodesk Academic Partner.
Die Inhalte liegen auf der MLS der Nachwuchsstiftung Maschinenbau.
Das Projekt ist bei Unternehmen und Berufsschulen im Einsatz.
So geht es weiter
Wenn Sie überlegen, ob der Mecanum Rover zu Ihrer Ausbildung passt, sprechen wir am besten kurz über Ihre Situation. Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Mehr erfahren: sterndidactic.com
Häufige Fragen
Wie lange dauert das Projekt? Fünf Tage, von der Konstruktion bis zum fahrenden Fahrzeug.
Brauchen die Azubis Vorkenntnisse? Nein. Der KI-Mentor führt durch jede Phase, auch ohne Vorwissen in CAD oder Programmierung.
Welche Technik müssen wir stellen? Keine. Leihgeräte, Material und Lizenzen sind im Full-Service enthalten.
Welche Technologien lernen die Azubis? CAD in Fusion, 3D-Druck, Elektronik, Programmierung und IoT, alles in einem zusammenhängenden Projekt.



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