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O-Ring-Nut in Fusion in 30 Sekunden: der O-Ring-Nut-Generator

  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Eine Kante genügt

Der Workflow folgt der Konstruktionspraxis: Man hat eine Welle oder eine Bohrung und sucht den passenden Ring — nicht umgekehrt. Also wählt man im Dialog nur eine Kreiskante am Wellenabsatz oder an der Bohrung. Das Add-in misst den Durchmesser, erkennt automatisch, ob eine Kolben- oder Stangendichtung vorliegt, und schlägt die passenden Standard-O-Ringe vor — beste Passung zuerst.

Wichtig und fachlich korrekt: Gematcht wird am Sitz, nicht am Kolben-Durchmesser. Bei der Kolbennut sitzt der Ring im Nutgrund (Ziel ca. 2 % Dehnung), bei der Stangennut auf der Stange (ca. 1 %). Der Sitz-Durchmesser steht in jedem Vorschlag, z. B. „15 × 3 mm — sitzt auf Nutgrund Ø 15,30 (+2,0 %)".

Auch gefaste oder verrundete Kanten funktionieren: Die Fase wird übersprungen, der Zylinder dahinter wird Nutträger. Der Versatz von der Kante bis zum Nutanfang hat einen ziehbaren Pfeil im Modell — wie beim Extrudieren; „Richtung umkehren" setzt die Nut auf die Gegenseite.




Auslegung nach ISO-3601-Richtwerten

Nuttiefe, Nutbreite, Nutgrund- und Kantenradius, Verpressung, Dichtspalt und Füllgrad werden live berechnet und im Ergebnisfeld angezeigt — inklusive Warnungen, wenn etwas nicht passt: Füllgrad zu hoch, Nut zu nah an der Kante, Reststeg zu klein. Dazu Fertigungshinweise mit Toleranzempfehlungen (Nutgrund h11, Bohrung H8) und Ra-Werten für Nut und Dichtfläche. Wer eigene Werksnormen hat, übersteuert jeden Wert manuell unter „Auslegung (Richtwerte)".

Vier Dichtungsarten werden abgedeckt: Kolbennut (radial), Stangennut (radial), Axialnut bei Innendruck und Axialnut bei Außendruck/Vakuum.




Ein Element in der Zeitachse

Die Nut landet als EIN benanntes Element in der Zeitachse — kein Feature-Salat aus Skizzen, Ebenen und Schnitten, der Konstruktionsverlauf bleibt lesbar. Soll die Nut anders werden: Element löschen, Befehl neu starten — dank O-Ring-Finder und Live-Vorschau dauert das Sekunden.

Optional erzeugt das Add-in den O-Ring gleich mit: nominal als Torus oder eingebaut-deformiert mit volumentreuem Profil und Gummi-Material — für korrekte Darstellung, Schnittansichten und Masseeigenschaften.



Preis und Verfügbarkeit

Den O-Ring-Nut-Generator gibt es im Autodesk App Store für Windows und macOS, mit deutscher und englischer Oberfläche (folgt automatisch der Fusion-Sprache). Preis: 29 $ (einmalig, keine Abo-Kosten).


[LINK: Autodesk-App-Store-Produktseite — nach Freischaltung eintragen] [VIDEO: 60–90-Sekunden-Screencast des Workflows]


Der Katalog umfasst über 800 metrische Lagergrößen (Schnurstärken 1,0–6,0 mm); Sondermaße und Zoll-/AS568-Ringe lassen sich manuell eingeben. Alle Werte sind Richtwerte für Standardanwendungen nach ISO-3601-Logik und Herstellerpraxis — für Hochdruck, Temperaturextreme oder Sicherheitsbauteile gilt wie immer: Herstellerkatalog und ISO 3601-2 prüfen.


Support und Feedback

Fragen, Wünsche, Sonderfälle? Wir antworten werktags in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden: support@sterndidactic.com. Der O-Ring-Nut-Generator ist der Auftakt einer ganzen Normelement-Familie für Fusion — Freistich-, Zentrierbohrungs-, Sicherungsnut- und Passfedernut-Generator folgen in Kürze.

 
 
 

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